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About me

Was haben Kybernetik, Verkehrsplanung und
Softwareentwicklung gemeinsam?
Ich habe Technische Kybernetik studiert, eine Ingenieurwissenschaft an der Schnitt-stelle zu den System- und Naturwissenschaften. Ein harter, fachlicher Bruch kam mit meinen Einstieg in die Verkehrsplanung und die Zukunft der Mobilität in unseren Städten, und danach - bei Daimler - der nächste Sprung ins kalte Wasser, in die agile Softwareentwicklung. In der klassischen Sichtweise könnte man das als Brüche im Lebenslauf bezeichnen und auch ich selbst habe eine ganze Weile gebraucht, um den größeren Zusammenhang zu erkennen. Aber je größer die eigene Datenbasis ist, desto klarer wird das Bild, das hinter all dem steht: Bei mir war es ein Hang zu unübersicht-lichen, komplexen Stoffen, Gemengelagen und Strömungen; der Drang, darin Muster und Systeme zu erkennen - und schließlich, sich nicht auf dieser Erkenntnis auszuruhen, sondern dieser für kreative Veränderungsprozesse nutzbar zu machen.

"Je größer die eigene Datenbasis, desto klarer wird das Bild, das hinter all dem steht."

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Freiraum im System:
Daimler und moovel Group
Diese Charaktereigenschaft erklärt auch meine Mission, ausgerechnet innerhalb einer restriktiven Corporate Structure wie Daimler bei der Digitaltocher moovel als CPO anzutreten – mit allem, was damit einhergeht: Organisationsentwicklung und Aufbau einer eigenständigen Kultur, Jahresbudgetplanung und “Mutterschiff-Politik”, Meilensteine und Produktmanage-ment, Growth Pains und Shareholder Value. Die Herausforderung dabei liegt vor allem darin, in eine solche Rolle hineinzuwach-sen, die Freiräume darin zu erkennen und bei all dem man selber zu bleiben – eine Erfahrung, mit der ich heute meine Coachees unterstützen kann. Und weiter erklärt diese Charaktereigenschaft, warum 
ich im nächsten Schritt, innerhalb dieser Struktur, konsequenterweise ein Innovations-Lab gegründet habe: das moovel Lab; einen Denkraum, in dem eine kleine Guerilla-Truppe an Freidenkern die wirklich großen Fragen zur neuen Mobilität stellen konnte. Das moovel Lab hatte in diesem Kontext eine besondere Aufgabe: es war die Seele des Ganzen, in gewisser Weise auch die Petrischale, in der Neues entstehen konnte, das nach und nach auf die Group und den Konzern übertragen werden konnte. Das Lab hat mit seinen Projekten wie “greenskin” oder “moovel in a box” nicht nur in der Außenwelt viele Denkanstöße und Aufmerksamkeit erzeugt, sondern schließlich auch den Konzern von Innen nach Außen verändert.

Wo sind die Freiräume in einem komplexen System?
Wie und wo können wir das System aufbrechen?
Und wie können wir die Freiräume nutzen, um Dinge zu verändern?

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Die philosophische Frage hinter der Erfahrung bei moovel Group und moovel Lab, die wiederum auch das Leitmotiv hinter meinem Coaching ist, lautete demzufolge: "Wo sind die Freiräume in einem bestehenden, komplexen System? Wie und wo können wir das System aufbrechen? Und wie können wir die Freiräume nutzen, um Dinge zu verän-dern?"
Was ist deine philosophische Frage? Lies mehr in "Needs"
Leben und arbeiten im unterbestimmten System: Freelancer und Coach
Vor ein paar Jahren habe ich meinen Corporate Job gekündigt, ohne Plan. Und kann jetzt viel Erfahrung für meine Arbeit als Coach aus meinem Lebensabschnitt als Freelancer ziehen. Denn Leben und Arbeit-en in einem unterbestimmten System be-deuten: weniger Randbedingungen und zu wenig bestimmende Faktoren, was wieder-um zur Folge hat, dass der Lösungsraum sich sehr weit auffächert. Die Fragen, die mich dabei täglich umtreiben, sind: "Wie gehe ich mit großer Unsicherheit um, beruflich und privat?", "Was ist als nächstes dran?" Das reizvolle an diesem Lebens-modell ist für mich, dass – ohne von außen
aufoktroyierte Struktur – Leben und Arbeiten in einem viel natürlicheren als dem industriellen Rhythmus möglich ist. Die große, darüber liegende Frage ist: Wie lebt und arbeitet man ohne Strategie, außerhalb des Org Charts?
Ich erlaube mir den Luxus, ein Experiment zu leben: Das Leben als Prozess. Das bedeutet, mit neuen Maximen zu arbeiten, die an die Stelle von Struktur und Strategie treten. Meine lauten heute so: Ich folge dem Netzwerk und suche meinen Tribe. Wo entsteht etwas, wo gibt es Momentum? Was dient dabei als Kompass? Ich messe der Synchronizität von Ereignissen Bedeutung bei. Was hat es beispielsweise zu bedeuten, dass zwei Menschen genau am gleichen Tag anrufen? Ich lebe und arbeite in Zyklen und bin überzeugt: Intuition und Flow sind Eigenschaften, die wir im Zeitalter der Bürotürme und Organigramme vergessen haben.

Führung im Digitalzeitalter verlangt beides:
Denkräume in bereits 
existierenden Strukturen
zu erschaffen. Genauso aber:
Denken auf dem weißen 
Blatt Papier, ohne
vorhandenes Modell.

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Leading in the digital age
Ich profitiere in meiner Arbeit von den Erfahrungen in beiden Systemen. dem über-bestimmten und dem unterbestimmten. Ich profitiere von beiden Denkweisen, der analy-tischen und der phänomenologischen.
Erfahre mehr über meine Arbeitsweise
 

Beides kann ich in meiner Arbeit als Coach gleichermaßen zur Anwendung bringen. Denn Führung im Digitalzeitalter verlangt beides: Denkräume in bereits existierenden, oft starren Strukturen zu erschaffen, um neu zu denken. Genauso aber: denken auf dem weißen Blatt Papier, ohne vorhandenes Modell; lernen, mit Veränderung umzu-gehen und Leadership übernehmen in Zeiten großer Unsicherheit. 

 

Und genau dabei geht es in allem was, ich tue – ob es Coaching, Beratung, Training oder Moderation ist: anderen dabei zu helfen, die Freiheit in ihrer Rolle und dem sie umgebenden System zu erkennen, sie nutzbar zu machen und zum selbstbe-stimmten Handeln zurückfinden. 

 

Dr. Eileen Mandir

Christophstraße 6
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